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Markus Kenn Markus Kenn ist männlich
Mitglied




Dabei seit: 28.11.2006
Beiträge: 1200

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Mit der eigenen Verantwortung und der eigenen Schuld habe ich mich selbst sehr schwer getan. Sicher kann ich nichts für viele Verletzungen, die während meiner Kindheit passiert sind, und sicher ist man nicht immer Schuld, wenn man irgendwo aufgrund solcher Empfindlichkeiten ab und an etwas überreagiert. Aber man kann sich entschuldigen, wenn man selbst überzogen hat, man kann sich wenigstens bemühen, sein eigenes Verhalten zu verändern, man kann sich von falschen Denkweisen trennen.

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Ich weiss, dass mein Erlöser Jesus lebt!

01.04.2010 16:15 Markus Kenn ist offline Beiträge von Markus Kenn suchen Nehmen Sie Markus Kenn in Ihre Freundesliste auf
Debora Debora ist weiblich
Moderator/in


Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 3364

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Sicher gibt es ein eingeschränktes Schuldigsein, wir sind alle so verletzt. Aber objektiv gesehen bleibt Sünde Sünde, dafür starb Jesus - und es gibt Vergebung und im 1.Joh 1,9 lesen wir, dass uns die gewiss ist, genau wie die Reinigung und das beziehe ich auf seelische Heilung, egal wie lange es dauert, sie muss einfach eines Tages kommen.

Ohne dass die Basis der Vergebung da ist, ist es sehr schwer, ein Haus ohne Fundament zu bauen und deshalb kommen die Psychologen so oft nicht weiter und die Leute werden immer wieder rückfällig.

__________________
Liebe Grüße

Debora


02.04.2010 10:39 Debora ist offline Email an Debora senden Beiträge von Debora suchen Nehmen Sie Debora in Ihre Freundesliste auf
Lichtfunke
Mitglied


Dabei seit: 20.02.2007
Beiträge: 190

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Bezogen auf die Ausgangsfrage kann man den Begriff "Kindermord" auch gegen "Kindesmissbrauch" austauschen. Es kommt einem seelischen Mord gleich. Ich bin sicher, dass es in katholischen Einrichtungen Vertreter gab, die sich gegenseitig ihr Vergehen bekannt haben. Aber heute ist der Druck der Medien größer und sorgt durch seine Werbemöglichkeiten für hohe Medienresonanz in der Öffentlichkeit.

Die Beichte gibt es nicht nur in der RKK sondern auch in der Evangelischen Kirche. Gespräche über Kapitalvergehen müssen nicht als Beichtgespräch geführt werden, wo es um Buße geht sondern können auch im Rahmen der Seelsorge stattfinden - denn das Beichtgespräch ist Teil der Seelsorge. Trotzdem gilt auch hier das Beichtgeheimnis, wenn das Gespräch von einem Pfarrer oder Pastor moderiert wird.

04.04.2010 19:35 Lichtfunke ist offline Email an Lichtfunke senden Beiträge von Lichtfunke suchen Nehmen Sie Lichtfunke in Ihre Freundesliste auf
Debora Debora ist weiblich
Moderator/in


Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 3364

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Lichtfunke,

irgendwie waren manche Insider in der kath. Kirche naiv. Ich erinnere mich an Gespräche, wo man sich ganz offen mit Priestern über Fehlverhalten anderer Geistlicher unterhielt, wie schwer es war, Opfern zu helfen. Aber nie kam ich auf die Idee, dass unter Umständen strafbare Handlungen vorliegen könnten. Ich möchte Dinge konkretisieren, die man desöfteren öffentlich erlebte, z.B. vor 40 Jahren gab es Priester, die öffentlich im Religions- und Fimunterricht Jungen ohrfeigten. Wir Mädchen schauten erschrocken zu. Ich gehe davon aus, die Pfarrer leben heute gar nciht mehr. Bei Teeniewochenenden in den 70-gern wurde ganz offen über die " Privatsekretärinnen" bestimmter Priester geplaudert. Wer es für falsch hielt, hielt wohl besser den Mund, um nicht als Spießer zu gelten. Bei Teenieveranstaltungen sah man Priester in der Ecke sitzen mit ihrer sogenannten Privatsekretärin auf dem Schoß, knutschend....diese Mädchen waren Teenies, ihr genaues Alter weiß ich aber in der Regel nicht, kann damit nicht sagen, ob es strafbare Handlungen waren oder nur Verstöße gegen das Zölibatsversprechen. Man redete ganz offen darüber, auch dass Leute wie der Dechant ( Vorgesetzter) wissen, was der Kaplan tut, und so frei sind, es zu tolerieren. Ob diese Männer heute noch Pfarrer sind, weiß ich nicht, mit Sicherheit sind sie weit im Rentenalter. Theoretisch wäre es möglich, dass sie ihre Sekretärinnen nicht verletzt zurückließen sondern heirateten und den Beruf aufgaben, nachdem die Mädchen im heiratsfähigen Alter waren, das weiß ich nicht.

Ein Grund für meinen späteren Austritt aus der kath. Kirche lag übrigens darin, dass ich gewisse Dinge, über die nun gesprochen wird, für verlogen hielt. Mir persönlich begegneten Priester immer mit Achtung und ich hatte gute Freunde unter ihnen, bis zu deren Tod. Nach dem Tod meines Vaters steckte mir der eine oder andere Priester mal etwas Geld zu. Ich kenne nach wie vor feine kath. Christen, die ich sehr schätze und ich machte so viele gute Erfahrungen mit der kath. Kirche. Es war Ostern 1973 in Taizé bei einem Gespräch mit einem Priester, Klaus Beurle, als ich mein Leben Jesus Christus übergab. Dem Mann bin ich bis heute dankbar für sein vorbildhaftes Leben.

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Liebe Grüße

Debora


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05.04.2010 19:12 Debora ist offline Email an Debora senden Beiträge von Debora suchen Nehmen Sie Debora in Ihre Freundesliste auf
Reimann41 Reimann41 ist männlich
Mitglied


Dabei seit: 12.03.2010
Beiträge: 62

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Das Problem des Kindesmißbrauchs ist kein deutsches Problem, sondern ein weltweites! Wer denkt an die vielen Millionen muslimischer Kinder die vom Gesetz her mißbraucht werden dürfen? Mit denen wir eine Allianz anstreben, für die sich auch Frau Käßmann eingesetzt hat. Ich denke für diese weltweite Ungerechtigkeit verschließen wir Christen viel zu krampfhaft unsere Augen.

Ein Beispiel: "Die Homo Lobby ist bewußt durch Gesetzesveränderung ins Leben gerufen worden, um führende Persönlichkeiten nicht in Probleme geraten zu lassen. Hier in West-Deutschland galt der § 175 bis 1969. 1994 fiel er im Zuge der Rechtsangleichung mit der DDR ganz weg. Ich bin mir völlig sicher, daß in absehbarer Zeit per Gesetz 12 Jährige Mädchen für den sexuellen Verkehr freigegeben werden, etwas später dann - wie in islamisch geführten Län-dern - 9 Jährige Mädchen, wenn sie körperlich dazu geeignet scheinen. Der Grund dafür ist einzig und allein, daß führende Pädophile unsere Gesellschaft beherrschen. Und ein unübersehbarer Schwarm von Mitläufern wird ihr Hosianna grölen." (Aus dem Buch >Satan, das unbekannte Wesen?< von Günter Otto von Deyen, skopus-bild-verlag Hamburg)

Mit freundlichen Segenswünschen Reimann41

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Reimann41 am 06.04.2010 09:51.

06.04.2010 09:49 Reimann41 ist offline Email an Reimann41 senden Beiträge von Reimann41 suchen Nehmen Sie Reimann41 in Ihre Freundesliste auf
Debora Debora ist weiblich
Moderator/in


Dabei seit: 13.03.2005
Beiträge: 3364

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Auch Frau Käßmanns Ansichten konnte ich nicht immer mitvollziehen.....

Als Kind kommt man vielleicht gar nicht auf die Idee, etwas zu unternehmen, als reife Christen sollten wir unseren Mund auftun.

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Liebe Grüße

Debora


06.04.2010 13:52 Debora ist offline Email an Debora senden Beiträge von Debora suchen Nehmen Sie Debora in Ihre Freundesliste auf
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